Die Trainer Frederick Heinz und Ingolf Weber freuen sich über neue Trikots. Gesponsert wurden die Trikots von der Allianz-Agentur Bunk & Tommeschläger und Thorsten Flitsch. Spieler, Trainer und Vorstand des TuS Reichshof bedanken sich ganz herzlich bei den Sponsoren!
Meinolf Koch wurde mit dem Goldenen Ehrenpreis 20 ausgezeichnet
Am 17. November fand die Sportlerehrung des Gemeindesportverbandes (GSV) Reichshof statt. Neben dem alljährlich stattfindenden Fußballturnier der Grundschulen sowie dem Staffelwettbewerb der Grundschulen um den Reichshofer Wanderpokal gab es als Highlight einen Auftritt der Cheerleader des 1. FC Köln. Vor diesem konnte die Vorsitzende des GSV, Susanne Schneider, gemeinsam mit Bürgermeister Rüdiger Gennies zahlreiche Sportlerinnen und Sportler ehren und mit einer Medaille auszeichnen.
So wurden auch in diesem Jahr wieder Sportler des TuS ausgezeichnet. Das Einrad-Team konnte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Medaillen in unterschiedlichen Disziplinen bei Qualifikationsmeisterschaften, NRW-, Deutschen- und auch bei der Europameisterschaft gewinnen. Lalenia Hirte wurde im Frühjahr von der OVZ bei der Wahl zur „Sportlerin des Jahres 2016“ aufgestellt und belegte den 7. Platz. Lalenia Hirte wurde zudem Deutsche Meisterin im Trial. Kim-Lilien Höser, Lena Altmann, Swantje Wicker und Lalenia Hirte haben erfolgreich an der EM teilgenommen. Aufgrunddessen wurden Kim-Lilien Höser, Nelly Otte, Swantje Wicker, Robin Gudenrath und Lalenia Hirte mit einer Medaille geehrt. Wettkampfbedingt konnte leider nur Robin die Auszeichnungen entgegennehmen. Auch Meinolf Koch wurde für seine ersten Plätze sowohl im Skilang- als auch im Rollskilauf bei den Westdeutschen-, Hessischen- Rheinland-Pfälzischen- und Deutschen Meisterschaften (jeweils in seiner Altersklasse) mit einer Medaille geehrt. Lalenia Hirte und Meinolf Koch wurden durch Bürgermeister Rüdiger Gennies zudem mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Während Lalenia der silberne Ehrenpreis verliehen wurde, konnte Meinolf den goldenen Ehrenpreis 20 entgegennehmen.
Der Kreissportbund hat gemeinsam mit den Rotary Clubs Gummersbach und Gummersbach-Oberberg fünf Vereine ausgewählt, die sich besonders für Flüchtlinge und Zuwanderer eingesetzt haben (Bilder: Michael Kleinjung)
„Sport verbindet Kulturen“, sagte Landrat Jochen Hagt gestern Abend vor zahlreichen Gästen im Foyer des Kreishauses. Viele Sportvereine im Oberbergischen Kreis haben sich insbesondere in vergangenen drei Jahren mit zahlreichen Veranstaltungen und Projekten um die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern verdient gemacht. Dieses Engagement wurde nun mit dem neu geschaffenen Integrationspreis gewürdigt, den der Kreissportbund gemeinsam mit den Rotary Clubs Gummersbach und Gummersbach-Oberberg ausgelobt hatte. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 7.000 € an die Gewinnervereine ausgeschüttet.
Die ersten drei Plätze konnten sich neben Preisgeldern auch über die eigens geschaffene Trophäe „Tom“ freuen – Tom steht für „Tomorrow“, also Zukunft. Platz eins und damit verbunden 2.000 € ginge an die Ortsgruppe Hückeswagen der DLRG, die sich mit zahlreichen Aktivitäten um Flüchtlinge kümmert. Initialzündung dafür war die Ankunft des damals 14-jährigen Mohammad, der mit seinem Vater aus Aleppo nach Deutschland geflohen war. „Er klopfte damals an die Tür bei der DLRG und wollte Schwimmen lernen“, erzählte Dr. Gert Riemenschneider, Vorsitzender Förderverein Rotary Clubs. Heute kann Mohammad nicht nur schwimmen, sondern engagiert sich in vielfältiger Weise in der Vereinsarbeit.
Der zweite Preis wurde von OVZ-Redaktionsleiter Frank Klemmer verliehen und ging mit 1.500 € an die Fußballabteilung des SSV Homburg-Nümbrecht. Dort lernen Flüchtlinge erst gemeinsam das Fußballspielen und können dann in den regulären Mannschaften des SSV mitspielen. Platz drei und 1.000 € gingen an den Fight Club Milia aus Gummersbach-Dieringhausen. Laudator Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, erinnerte an die lange Tradition von Kampfsportarten bei der Integrationsarbeit. „Die ersten Zuwanderer hier im Kreis Ende der 50er, Anfang der 60er, gingen in die Boxclubs.“ Bernd Vorländer, Redaktionsleiter von Oberberg-Aktuell, überreichte die Preise vier und fünf mit jeweils 500 € an den TuS Reichshof und den SV Morsbach.
Vor den Hauptpreisen hatte Landrat Jochen Hagt vier Sonderpreise mit jeweils 300 € Preisgeld verliehen an den SV Frielingsdorf, den SV Waldbröl, den Rheinischen und Bergischen Fahrverein und sowie den BSV Viktoria Bielstein. In Form einer Verlosung wurden dann schließlich noch 300 € an einen der übrigen 14 nominierten Vereine vergeben. Glücklicher Gewinner war der TuS Lindlar.
Mit tiefer Betroffenheit hat der TuS Reichshof 1883/1929 e.V. vom Tod seines Ehrenmitgliedes Erhard Stommel erfahren. Erhard ist am 21. Oktober im Alter von 76 Jahren verstorben. Er trat 1957 in die Fußballabteilung des Altvereins TuS Eckenhagen1883 e.V. ein, war über viele Jahre als Fußballer aktiv und hat sich darüber hinaus auch als Trainer im Jugendbereich engagiert. Auch nach seiner aktiven Zeit hielt er dem Verein die Treue. Seine freundliches, ehrliches und herzliches Wesen waren vorbildhaft und werden für uns unvergessen bleiben. In Dankbarkeit und Anteilnahme werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Beim letzten Renn-Wettkampf der Saison haben unsere drei Teilnehmer noch einmal alles gegeben und erneut einige Bestleistungen erzielt. Kim erreichte in der Altersklasse wU19 Bronze im Coasting, Swantje holte in der Altersklasse w19+ Bronze im Hochsprung und Lalenia errang in der Altersklasse w19+ 2x Gold (Hochsprung, Weitsprung), 3x Silber (100m, 50m-Einbein, 30m-Radlauf) und 2x Bronze (400m, Coasting). Mit ihrem Weitsprungergebnis belegte sie in der Gesamtwertung den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an alle!!! Da Theresa krankheitsbedingt leider nicht mitkommen konnte, wünschen wir ihr hier noch einmal gute Besserung.
Mit tiefer Betroffenheit hat der TuS Reichshof 1883/1929 e.V. vom Tod seines Ehrenmitgliedes Herbert Wirths erfahren. Herbert ist am 30. August im Alter von 91 Jahren verstorben.
Er trat 1970 in den Altverein TuS Eckenhagen 1883 e.V. ein. 1979 übernahme er die Leitung der Skiabteilung. Unter seiner Regie fand 1979 der erste Rollskilauf, welcher sich über viele Jahre etabliert hat, in Hespert statt. Ein Highlight war sicherlich der Rollskilauf im Jahr 1995, welcher gleichzeitig Finale des Deutschland Grand Prix und Bestandteil der WM-Qualifikation war. Aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes für den Rollski verwundert es nicht, dass er im Westdeutschen Skiverband über einige Jahre die Funktion des Rollskibeauftragten wahrgenommen hat. Herbert war aber nicht nur ein ausgezeichneter Organisator, sondern ebenfalls ein sehr erfolgreicher Sportler. So hat er nicht nur regelmäßig am König-Ludwig-Lauf in Oberammergau, dem Tauernlauf oder dem Engadiner Skimarathon teilgenommen, sondern eine Vielzahl an Volksläufen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien besucht. Sowohl im Skilang- als auch im Rollskilauf erzielte er beachtliche Erfolge. Ob bei Bezirks-, Westdeutschen-, Deutschen-, Europa- oder Weltmeisterschaften … Herbert belegte regelmäßig die vordersten Plätze. Zu einem seiner größten Erfolge zählte sicherlich der Gewinn der Rollksi-Gesamtwertung des Deutschland Grand-Prix.
Der TuS Reichshof wird Herbert schmerzlich vermissen. Sein Enthusiasmus, seine idealistische Einstellung und sein Wirken im und für den TuS Reichshof werden wir in bleibender Erinnerung bewahren. In Dankbarkeit und Anteilnahme werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, insbesondere seiner Ehefrau Renate.
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