TV Herkenrath – TuS Reichshof 3:1 nach Verlängerung (1:1, 1:1, 0:0) in Derschlag

[Bilder: Michael Kleinjung] Der TuS Reichshof lieferte im Endspiel um die Kreismeisterschaft der Frauen einen großen Kampf ab, musste sich aber nach Verlängerung geschlagen geben.

Der TV Herkenrath hat im Duell der beiden Kreisliga-Staffelsieger das Finale um die Kreismeisterschaft der Frauen für sich entschieden und steigt damit in die Bezirkliga auf. Im ersten Moment war die Enttäuschung bei den TuS-Mädels gewiss groß, dennoch zog Willi Moritz, der die Mannschaft zusammen mit Marc Berg betreut, ein versöhnliches Fazit. „Die Truppe kann stolz auf das sein, was sie geleistet hat. Im letzten Jahr haben wir mehr Spiele verloren als gewonnen und sind jetzt von null auf 100 gestartet.“ Die Trainer mussten auf die quirlige Angreiferin Eileen Hegemann verzichten. Sie hatte sich im letzten Meisterschaftsspiel in Othetal einen Platzverweis eingehandelt. „Für uns eine enorme Schwächung“, sagte Moritz.

 Zu Beginn sah es für Reichshof sehr gut aus, denn Goalgetterin Kathrin Winheller besorgte die Führung. Der TVH kam noch in der ersten Halbzeit zum Ausgleich. Dabei blieb es auch in der regulären Spielzeit, so dass die Partie in die Verlängerung gehen musste. Winheller vergab laut Moritz zwei große Gelegenheiten zum 1:2, ehe die Herkenratherinnen zeigten, dass sie heute den etwas längeren Atem besaßen und die Entscheidung mit einem Doppelschlag herbeiführten. „Die Dramatik in der Verlängerung war kaum zu beschreiben“, meinte Moritz, der sich freute, dass die Partie bei perfekten Rahmenbedingungen und vor einer großen Kulisse stattfand: „Das war ein tolles Erlebnis für uns.“

Zusätzliches Trostpflaster: Für den Staffelsieg bekamen die Reichshoferinnen von Sabrina Räbsch (Frauenbeauftragte des Fußballkreises Berg) und Detlef Baldauf (2. Vorsitzender des Fußballkreises Berg) die Meisterschale überreicht.

Tore
0:1 Kathrin Winheller (22.), 1:1 (35.), 2:1 (112.), 3:1 (118.)

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