TuS Reichshof, Gesamtschule Reichshof, GGS Eckenhagen und Sportabzeichengruppe visieren Projektumsetzung in 2011 an

Die Initiatoren des Sanierungsprojektes „Sportpark Eckenhagen“, TuS Reichshof, Gesamtschule Reichshof, GGS Eckenhagen sowie die Sportabzeichengruppe des GSV Reichshof, hatten am 12. März den Bürgermeister der Gemeinde Reichshof Rüdiger Gennies, den Vorsitzenden des Schul-, Jugend-, Sozial- und Sportausschusses Hans-Otto Gries sowie alle Fraktionsvorsitzenden zu einem Informationsgespräch in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Vertreter von Rat und Verwaltung über das im Jahr 2011 anvisierte Sanierungsvorhaben -sprich die Errichtung eines Kunstrasenplatzes mit Kunststofflaufbahn- näher informiert. Die Veranstaltung diente insbesondere dazu, darzustellen, was der Sport und das Ehrenamt im Sinne der Kinder- und Jugendarbeit leisten, die einzelnen Nutzer des Sportparks in Eckenhagen und ihre Aktivitäten näher vorzustellen, sowie Informationen zum Kunstrasenbelag, dessen Vorteile und Wirtschaftlichkeit zu geben.

Obwohl die Baukosten von Kunstrasenplätzen im Vergleich zu Tennen- bzw. Naturrasenflächen auf den ersten Blick höher erscheinen, ist der Kunstrasenplatz im mehrjährigen Vergleich wesentlich wirtschaftlicher. Der Grund hierfür liegt in der höheren Auslastung. Ein Naturrasen, wie der im Sportpark Eckenhagen, ist im Optimum für max. 800 Nutzungsstunden ausgelegt. Aufgrund der hiesigen Witterungsverhältnisse ist eine solche Nutzung im Regelfall gar nicht möglich! Insbesondere während der Übergangszeiten (Frühling/Herbst) kann regelmäßig nur der Tennenplatz in Sinspert genutzt werden.

Durch den Bau eines Kunstrasenplatzes mit Kunststofflaufbahn kann die Nutzungsdauer auf bis zu 2.500 h pro Jahr erhöht werden. Allein der TuS Reichshof nutzt die Sportanlage im Jahr rund 1.450 h. Die Gesamtnutzungsdauer aller Nutzer im Sportpark Eckenhagen beläuft gegenwärtig sich auf mehr als 2.000 h im Jahr.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Nutzungsintensität im Sportpark Eckenhagen durch den Umbau in einen Kunstrasenplatz mit Kunststofflaufbahn weiter erhöht werden kann, könnten auch die Schulen weitere Sportarten in ihre Angebotspalette aufnehmen.
Die Modernisierung des Sportparks ermöglicht einen Verzicht auf den Tennenplatz.

Die auf einen Zeitraum von 13 Jahren (angenommene durchschnittliche Lebensdauer eines Kunststoffrasenbelages) gerechneten Kosten pro Spielstunde für die Modernisierung mit einem Kunststoffrasensystem liegen mit 4,27 EUR im Bereich der reinen Pflegekosten erheblich unter denen eines Naturrasenplatzes (37,20 EUR).
Unter Berücksichtigung sowohl von Investitions- als auch Pflegekosten sowie der Aufgabe des Tennenplatzes in Sinspert können jährlich rund 6.500 EUR eingespart werden.

Getreu dem Motto “weniger, aber dafür moderne und leistungsfähige Sportanlagen” sollte insbesondere der Gesichtspunkt der starken Frequentierung des Sportparks Eckenhagen durch Schulen, TuS und GSV bei der Priorisierung der Reihenfolge der Sanierungsvorhaben durch den Rat eine entscheidende Rolle spielen.

Foto v. l. Kai Zschiesche (Sportabzeichengruppe), Hans-Otto Gries (Vorsitzender Schul-, Jugend-, Sozial- und Sportausschuss), Andreas Mortsiefer (Abteilungsleiter Fußball), Wolfgang Linz (Leiter GGS Eckenhagen), Bürgermeister Rüdiger Gennies, Dieter Ströhmann (Leiter Gesamtschule Reichshof), Ralf Höhler (Presse-/ Öffentlichkeitsarbeit Abt. Fußball) und Thomas Funke (1. Vorsitzender)

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